Auf den richtigen Moment kommt es an

Auf den richtigen Moment kommt es an | U by Camelia®

Schwanger werden kannst du nur im richtigen Moment. Deshalb ist es ziemlich sinnvoll zu wissen, wann der ist. Die fruchtbaren Tage – darum geht es. Und die kannst du am besten eingrenzen, wenn du dich intensiver mit deinem Zyklus und den Veränderungen, die in deinem Körper stattfinden, auseinandersetzt.

Im Durchschnitt dauert ein Menstruationszyklus 28 Tage (das variiert aber von Frau zu Frau). Tag 1 ist der erste Tag deiner Periode. Zwischen Tag 7 und 11 beginnt die Gebärmutterschleimhaut sich zu verdicken und macht sich so bereit, das Ei zu ernähren. Um den 14. Tag herum findet der Eisprung statt. Deine Hormone sorgen dafür, dass ein Ei aus dem Eierstock „entlassen“ und auf seinen Weg durch den Eileiter in deine Gebärmutter geschickt wird. Trifft die Eizelle auf eine Samenzelle und wird befruchtet, nistet sie sich in der Gebärmutterschleimhaut ein und du bist schwanger.

Unbefruchtet stirbt die Eizelle ab. Zwischen Tag 25 und 28 fällt der Hormonspiegel langsam und dein Körper bereitet sich darauf vor, die nun unnötige Gebärmutterschleimhaut abzustoßen. Du bekommst deine Tage – und das Ganze kann vor vorn beginnen.

Am fruchtbarsten bist du zwei bis drei Tage vor deinem Eisprung und 12 bis 24 Stunden danach. Das heißt: In diesem Zeitraum ist die Wahrscheinlichkeit, dass du schwanger wirst, am größten (vorausgesetzt natürlich, du hast Geschlechtsverkehr). Da es keinerlei äußerliche Zeichen für einen Eisprung gibt, ist es nicht ganz leicht, den richtigen Moment abzupassen. Es gibt aber verschiedene Methoden, die dir dabei helfen.

Die Temperaturmethode oder Basaltemperaturmessung:

Als „Basaltemperatur“ bezeichnet man die Körpertemperatur, die man morgens unmittelbar nach dem Aufwachen hat. Mit dem Eisprung steigt sie leicht an, meist zwischen 0,4 und 0,8 Grad. Es gibt spezielle digitale Basalthermometer (für ca. 10 Euro), mit denen du sehr genau messen kannst. Wenn du über mehrere Monate täglich Temperatur misst, kommst du deinem Eisprung eigentlich ganz gut auf die Spur.

Die Kalendermethode:

Bei dieser Methode führst du schriftlich Buch über deinen Zyklus. Das funktioniert so: Du markierst jeweils den ersten Tag deiner Periode als Tag 1 auf dem Kalender und kennzeichnest, wie viele Tage dein Zyklus insgesamt hatte. Das machst du acht Monate bis ein Jahr lang so.

Um den ersten deiner fruchtbaren Tage zu errechnen, nimmst du deinen kürzesten Zyklus und ziehst von der Gesamtanzahl der Tage 18 ab. Die Anzahl an Tagen, die dabei herauskommt, zählst du jetzt auf deinem Kalender von Tag 1 an hoch. Um den letzten fruchtbaren Tag zu bestimmen, nimmst du deinen längsten Zyklus und ziehst 11 von der Gesamtanzahl an Tagen ab. Die Tage zwischen den beiden Ergebnissen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die, an denen du am fruchtbarsten bist.

Übrigens, falls du nicht gerne altmodisch mit Kalendern hantierst: Es gibt jede Menge Apps, bei denen du deine fruchtbaren Tage auf dem Touchscreen errechnet bekommst – zum Beispiel mit dem U by Camelia® Periodenrechner auf unserer Website.

Die Zervixschleim-Methode:

Die Hormone, die deinen Zyklus steuern, verändern auch Menge und Konsistenz des sogenannten „Zervixschleims“ (der im Gebärmutterhals gebildet wird und den du als Ausfluss mitbekommst). Direkt nach deiner Periode kommen ein paar „trockene“ Tage, an denen du praktisch keinen Ausfluss hast. Du kannst das auch in deiner Scheide fühlen. Mit voranschreitender Eireife wird weiß-gelblicher, milchig-trüber Schleim produziert. Den stärksten Ausfluss hast du an den Tagen unmittelbar vor deinem Eisprung. Der Schleim ist dann klar, flüssig und zieht Fäden. Das sind deine „feuchten“ Tage – der Zeitraum, in dem du am fruchtbarsten bist. Ungefähr vier Tage danach wird dein Ausfluss wieder milchiger und weniger und kann dann auch ganz ausbleiben, bevor du deine nächste Periode bekommst.

Wenn du stillst, eine Scheidenentzündung oder Geschlechtskrankheit hast, oder eine Operation am Gebärmutterhals hinter dir, dann solltest du auf eine andere Methode ausweichen.

Weil keine der drei Methoden bei allen Frauen gleich gut funktioniert, ist es sinnvoll sie zu kombinieren, um deine fruchtbaren Tage mit größerer Wahrscheinlichkeit zu bestimmen. Wichtig: Auch wenn du nicht schwanger werden willst, ist es gut zu wissen, wann deine fruchtbaren Tage sind. Du solltest dich dann aber auf keinen Fall darauf verlassen, sondern immer zusätzlich verhüten!
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